Einige Zwischenstopps
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Einige Zwischenstopps



Neben diesen Zwischenstopps,
gibt es einige weitere, ...
Euskirchen
Tja, die meisten Besucher können es einfach nicht glauben, wenn wir ihnen erzählen: „Da gab es diesen Tuchfabrikanten, den Ludwig Müller, hier in Euskirchen- Kuchenheim. Interessanter Mann, ein Tüftler, so ein Aufbewahrer, der nichts wegschmeißen konnte, und als die Geschäfte immer schlechter gingen, hat der 1961 im Juni seine Fabrik einfach zugemacht, abgeschlossen, stehengelassen. So, wie sie war.
Solingen
Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie ins Museum kommen und Männer im Blaumann an fauchenden Öfen stehen und mit langen Zangen Scheren schmieden, oder wenn in einem anderen Raum die Gesenkwerkzeuge für die filigranen Formen mit Feile und Schraubstock angefertigt werden. Hier wird gearbeitet – damals wie heute.
B. Gladbach
Sie liegt ein wenig versteckt, diese ehrwürdige Papiermühle, aber wenn man der Ausschilderung folgt, findet man sie doch ganz einfach. Und die Suche lohnt sich. Idyllisch liegt der alte Fachwerkkomplex im Tal, bietet sich an für erholsame Spaziergänge, denn natürlich ist auch die Außenanlage ins Museumskonzept einbezogen: mit historischen Maschinen, mit dem rekonstruierten Mühlgraben und Teich und mit einem Schaugarten, in dem die Pflanzen wachsen, die zur Papierherstellung verwendet werden. Denn hier gibt’s drinnen wie draußen nur ein Thema: Papier, Papier, Papier.
Engelskirchen
In Engelskirchen sind Sie dieser spannenden Geschichte auf der Spur. Sie klettern hinab in die Keller unter der Fabrik, die dunkel sind und von Wasser durchflutet. Dort steht das alte Kraftwerk mit seinen mächtigen Turbinen, Schwungrädern und Generatoren. Sie folgen dem Strom hinauf in die Spinnsäle, Sie stellen sich vor, wie ein Leben ohne Strom gewesen sein mag und was für ein Wunder das helle, elektrische Licht gewesen sein muss. Sie erleben die Arbeit an einer der ohrenbetäubend lauten elektrischen Spinnmaschinen. Sie finden heraus, wie sich die Welt verändert hat, seit der Funke übergesprungen ist, und welche Bedeutung der Strom heute für uns alle hat.
Ratingen
Eine Baumwollspinnerei, angetrieben von einem mächtigen Wasserrad und mit Maschinen „nach englischer Art“, was nebenbei darauf hinweist, dass Brügelmann seinen Reichtum einem recht rüden Akt von Industriespionage verdankte – er hatte sich die Ideen für seine Fabrik schlicht und einfach in England zusammengeklaut. Egal – der Laden brummte, und bald konnte sich Brügelmann neben seiner Fabrik ein Herrenhaus bauen, das mehr an ein Schloss erinnert als an eine bescheidene Fabrikantenwohnung. Es gehört heute ebenfalls zum Museum, und wird daneben als Außenstelle des Standesamts Ratingen genutzt – man kann dort also auch heiraten.











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